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WANDERN SIE RICHTIG?
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Immer mehr Menschen praktizieren das Wandern, Nordic Walking und Ähnliches in der Natur. Ein Trend der in Wirklichkeit nichts Neues, sondern nur ein Wiederfinden eines der ältesten Sportarten überhaupt ist. Zum einen ist Wandern und Co. das beste Gegenmittel gegen das Übel des untätigen Herumsitzens und zum Anderen ist es eine sportliche Betätigung, ohne sich eine gewalttätige Anstrengung und Verletzungsrisiken aufzudrängen. So wirkt beispielsweise beim Joggen das zwei- bis vierfache Körpergewicht auf die Gelenke – wobei der Koeffizient beim Wandern dagegen bei ungefähr 1,5 liegt.


Reduzieren der Korpulenz:
Im Alter zwischen 25 und 30 Jahren verlangsamt sich generell der Rhythmus, mit dem der Körper die Kalorien verbrennt (Metabolismus). Leider wird es gerade dadurch für viele Menschen schwierig Ihr Gewicht, ohne anstrengende Diäten, zu halten. Dementsprechend nimmt ganz automatisch auch die Anzahl derer zu, welche sich zum Ziel setzen Ihre „alte Figur“ wiederzuerobern. Die beste Lösung dafür ist sich regelmäßig körperlich zu betätigen. Sicherlich ist es unerläßlich auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten. Trotzdem darf die Bewegung dazu nicht fehlen. Wer sich also nicht komplett einer Diät verschreiben will und sich somit das ein oder andere verkneifen muss, sollte für die notwendige Bewegung sorgen, um seine Figur und Fitneß beizubehalten.

Stärkung des Herzmuskels:
Ein zügiger Laufschritt zwingt das Herz dazu mehr zu arbeiten, um die Muskeln mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Diese zusätzliche Anstrengung stärkt den Herzmuskel und ermöglicht es ihm langsamer zu schlagen als das Herz einer „seßhaften“ Person. Außerdem begünstigt die physische Aktivität die Erhöhung des Anteils an sogenanntem „positiven Cholesterin“, welches sich nicht and den Wänden der Arterien anhäuft, sondern die Anhäufung des schlechten Cholesterins verhindert. Da das Wandern/Walking ausschließlich positives zu bieten hat, verordnen Kardiologen ihren Patienten gerne eine Wanderung.

Absenkung der Arterienspannung:
Wenig verhärtete und nicht durch Cholesterinplatten versperrte Arterien unterliegen einer geringeren Ruhespannung. Sport fördert dies. Sport treibende Menschen haben tendenziell ein gesünderes Herz als Ihre weniger sportlichen Mitmenschen. Sportliche Personen riskieren somit weniger Herz- und Gefäßkrankheiten als unsportliche Personen des selben Alters.

Stärkung der Knochen:
Die Dichte Ihrer Knochen hängt besonders von der Ernährung in Ihrer Kindheit und Jugend ab.
Je dichter Ihre Knochen mit 35 Jahren sind, desto weniger werden Sie unter Osteoporose leiden. Wandern und Laufen verlangsamt die Erosion des Knochenstoffes. Konnte die Krankheit nicht verhindern werden, so kann mit dem Wandern  - bzw. regelmäßigem Bewegen – der Schaden limitiert werden.

Stressreduzierung:
Die Gegensätzlichkeiten des täglichen Lebens überreizen unser Nervensystem, beschleunigen unseren Herzrhythmus und lassen unsere Muskel- und Arterienspannung ansteigen. Aber kann die physische Betätigung ein Heilmittel gegen diesen Streß sein? Was zählt, ist nicht die Bewegung an sich, sondern die Bedingungen unter denen man sie praktiziert. Wenn Sie eine Viertelstunde lang zur nächsten Bushaltestelle hetzten, haben Sie sich zwar bewegt, in Abetracht des eventuellen Zuspätzkommens jedoch, Ihren Streß gesteigert.
Die selbe Bewegung mit der selben Geschwindigkeit im Grünen (mit für Ziel Ihre Gesundheit und/oder Ihre Leistung zu verbessern) reduziert den Streß unter dem Sie leiden. Sie wissen ja, in einem gesunden Körper wohnt immer ein gesunder Geist!

Abhärten und verjüngen:
Wenn man die 30 überschritten hat, nimmt automatisch die Muskelmasse ab. Eine Person mit 50 Jahren, welche sein Gewicht gehalten hat, hat eine andere Erscheinungsform als 20 Jahre zuvor. Was also tun gegen die „Umwandlung der Muskelmasse“? Gehen Sie wandern! Mit regelmäßigem Wandern stärken Sie Ihre Schultermuskeln genauso wie den Rücken und die Schenkel. Dabei sparen Sie sich die Verletzungen des typischen Sonntagssportlers: Verrenkungen, Sehnenentzündungen usw. Vielleicht werden Sie nicht mehr die Form eines 20 Jährigen erreichen, sicher aber so schlank und kräftig sein, wie es für jemanden im mittleren Alter möglich ist.



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